| | Ozon: Sommer, Sonne, Smog | | | | Marburg * (lyg/pm)
Mit den ersten sonnenreichen und -intensiven Tagen steigen wieder die erdnahen Ozonwerte. Das kann zu gesundheitlichen Belastungen führen. Der städtische Umweltdezernent Dr. Franz Kahle rät daher, sich der Witterung angemessen zu verhalten: "Sonnenschein und Ozonentwicklung stehen im unmittelbaren Zusammenhang. Bei strahlendem Sonnenschein bei hohen Außentemperaturen sollte man körperliche Anstrengungen meiden, beispielsweise lieber am Morgen oder in den Abendstunden joggen".
Die Tagesverläufe zeigen, dass die höchsten Ozonwerte häufig erst am späteren Nachmittag erreicht werden. Ozon kann nur entstehen, wenn genügend andere Luftschadstoffe - Kohlenwasserstoffe und Stickoxide, die sogenannten "Verläufersubstanzen" - in der Atmosphäre sind. Bei stabilen Hochdruck-Wetterlagen sollte man daher auf den PKW verzichten und auf den Öffentlichen und Privaten Nahverkehr umsteigen.
"Nach dem Motto ,Wehret den Anfängern` muss eine Schadstoffreduktion schon im Vorfeld erfolgen, Fahrverbote erst bei hohen Ozonwerten bringen keine direkte Entlastung", betont der Umweltdezernent.
Der Fachdienst Umwelt und Naturschutz wird daher jetzt in der wärmeren Jahreszeit wieder die Ozonwerte "im Auge behalten". Interessierte können dann über das Umwelttelefon (06421/201403) die aktuellen Werte zur Luftschadstoffsituation abrufen. | | | | Ihr Kommentar | |
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